Sei ein Faber im Wind.

Verliebt ja eh.
Danke fürs Aussprechen. Gleich zuerst.

„Besorgter Bürger, ich besorg’s dir auch gleich.
Haben die kein Brot zu essen? Warum essen die nicht Torte?“

„Jeder Jäger träumt von einem Reh/
jeder Winter träumt vom Schnee/
jede Theke träumt von einem Bier…“

Wann trinken wir Schnaps endlich, Herr Faber?

König Kamasi.

Kamasi Washington spielt im Astra.
Highlevel Saxophon.
Die Reihe perfekt, nachdem ich Flying Lotus, Thundercat und auch Kendrick schon sehen durfte.
Die Band kennt sich seit Kindheitstagen und auch Papa Washington spielt mit.
Das spürt man. Der Saal bebt und die Füße stehen nie still.
Am Ende beseelt und keiner weiß, was am schönsten war.
Das Schlagzeug-Duett? Miles Mosley am Bass? Oder doch einfach die Message von Fists of Fury?



Aus aktuellem Anlass: Datarock

Wie alle will auch ich sichergehen, dass du dir im Klaren darüber bist, was du hier tust, wenn du mich besuchst.

Deshalb folgt hier eine kleine Datenschutzerklärung:

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Stay safe im Internet. Peace.

Karneval und blaue Flecken

Karneval der Kulturen. Wie immer vor der Türe.
Sektchen zum Frühstück mit T.
Tasche packen, denn Vorbereitung ist bekanntlich alles.
„Wenn du magst, können wir uns gewichtstechnisch auch aufteilen.“ Sagt T.
„Sowas Schönes hat noch nie jemand zu mir gesagt, glaube ich.“ Sagt K.
Dieses Jahr auch dabei: Ein Stillleben von Dixie-Klos, gerahmt von meiner Tür.
Einen Vorgartenpinkler im Hof gabs dennoch.
Alle dabei, die Kreuzberg Krew bewegt sich heute nicht vom Fleck.
Irgendwann aber doch. Eddie nehmen wir mit. Eddie kommt aus Bielefeld.
Der Abend endet auf den Maientagen.
Wildwasserbahnfahren. Warum nicht?
Warum nur hat mich keiner vom Breakdance abgehalten.
Zum größten blauen Fleck vom 1. Mai gesellt sich morgen unter Garantie der zweitgrößte blaue Fleck der Welt. Ich bin sicher.
Im Schwuz tanzen wir zu Britney. Und dann ist es eigentlich gar nicht so spät, aber ich vollkommen hinüber. Karneval killed me.

FES

Ein kulinarischer Ausflug. Unweit von der Haustüre.
Im Fes gibt’s türkisch abseits von Döner. BBQ am Tischgrill.
Fleisch und Mezze im Überfluss. Der Raki sowieso.
Am Ende platzen die Bäuchlein.
Aber lecker war’s, so sehr!

https://www.facebook.com/festurkishbbq/

Theatertreffen.

Theatertag mit L.
Er beginnt im Sony Center, wo das ganze Wochenende die „Starken Stücke“ des diesjährigen Theatertreffens gezeigt werden. Wir schauen uns „Trommeln in der Nacht“ der Kammerspiele München auf der Videogroßleinwand an.
Erst als das Stück vorbei ist, bemerken wir die Hauptdarsteller in der ersten Reihe der Strandstühle.

Auf gehts zu den Berliner Festspielen. Der beste Falk Richter aller Welten ist mit seinem Stück „Am Königsweg“ nach Elfriede Jelinek eingeladen, das er am Schauspielhaus Hamburg inszeniert hat.
Ich bin ja eh Fan.
Am Ende des Treffens soll der Hauptdarsteller Benny Claessens sogar den Kerr-Darstellerpreis für seine Rolle als König gewinnen. Aber das wissen wir heute noch nicht.
Ein toller Theaterabend. Wie immer mit Falk. Im Anschluss des Stücks Publikumsgespräch. Gelegenheit, Falk kurz von Ferne zu huldigen und zu bewundern.
Danke, Falk.

Alles neu macht der Mai…

und alles bleibt beim Alten. Myfest in Kreuzberg.
Eigentlich wollte ich zuhause bleiben. Oder ins Umland fahren. Oder dem Bassy adjö sagen.
Jedenfalls nicht hier sein. Und war es plötzlich doch und es war netter als gedacht.
Am Lausitzer fallen T. und ich ins Glück.
Der französische DJ der französischen Weinbar legt die schönste Musik auf. Joy Division und die Talking Heads. Alle singen mit. „You may ask yourself ‚how did I get here'“. Genau. Sag ich ja.
Es ist vorbei und alle liegen sich in den Armen und tanzen Ballett, als der französische DJ dann Michel Sardou spielen lässt.
Na gut, dann gehen wir eben. Das nächste Glück liegt nicht weit.
Es steht unter einer Brücke: David Bowie von Platte aus dem Einkaufswagen vom SO36.
Warum auch immer endet der Abend im Monarch und mit dem größten blauen Fleck der Welt dank Treppe. Auch das vielleicht Teil des Throwbacks.




Stechlinsee.

Endlich hier. Ewig wollte ich schon hin. Es braucht nicht viel. Eine Regionalbahn und das Radl. Von Rheinsberg nach Menz. Eine schöne Ferienwohnung haben wir. Mit dem Radl nach Neuglobsow. Ein schönes Boot haben wir. Und bestes Wetter sowieso. Favourite D. und ich.
Beim Italokiosk gibt’s Eis und Peroni. Und beim Räucherfischmann in Rheinsberg einen Saibling.

Iceland.

Keine Worte für Island.
Ich besuche V., die hier gerade wohnt.
Nach einem unendlich langen Winter in Berlin, der seit wenigen Tagen erst vorüber scheint, fiel es schwer, die Daunenjacke wieder aus- und in den Rucksack zu packen.
Von oben sieht Island schwarz weiß aus. Die fließenden Bäche und Flüsse sehen von oben aus wie fließendes Öl. Kaum gelandet, ist klar, warum.
Insel aus Lava. Die Insel ist schwarz, gespickt mit grünem Moos, braunen Gräsern und weißem Schnee. Berge. Oder sind es Vulkane? Natur in Essenz.
Immer schon wollte ich nach Island. Jetzt ist es endlich soweit.
Geschehen lassen. Sehen. Beobachten. Reinwerfen.
Ein Roadtrip mit V. am Sonntag. Je weiter wir fahren, desto winterlicher wird alles. Streckenweise würde ich dir auch glauben, wir sind in der Wüste.
Unglaublich. Alles.
Reykjavik ist klein. Anders als vorgestellt. Vor allem architektonisch.
Bei Braud gibt es die leckerste Zimtschnecke. Den Kaffee dazu gibt’s gleich gegenüber.
Ohne V. stürze ich mich in die Touribusse. Sie bringen mich zur am besten besuchten Blauen Lagune. Es ist schon etwas absurd, all die Touristen mit wenigstens dem Selfie-Stick im Wasser. Die anderen lassen sich gleich mit Spiegelreflexkameras in schönster Pose vom Partner ablichten. Ich tauche einfach ab und freue mich, an einem Ort zu sein, wo Björk schon war und andere Größen sicher auch.
Welch abgefahrenes Panorama.
Apropos Björk. Natürlich spielt sie, wenn ich hier bin. V. und ich gehen hin. Ein Kino und dann ist sie da tatsächlich. Elfenhaft. Eine Feminismusshow in Reinform. Außer zwei nebensächlichen männlichen Musikern sind da nur Feen. Björk und ihr Elfenorchester aus Querflöten und einer Harfe. Sie tanzen um einen Uterus.
No pictures because it happened. Björk hat Fotos verboten. Und umso mehr ist man versunken in diese Utopie, die sie aufbaut. Als es vorbei ist, kann es keiner glauben.
Eine weitere absurde Touristentour bringt mich zum Golden Circle. Mich und 100 Kanadier. Ich finde den Witz darin. Auch, dass die unberührte Natur umzingelt wird von einer Mijon Touristen. Jeden Tag.
Aber ohne Führerschein kein Mietauto und ohne Mietauto eben Touri-Spaß.
Der letzte Abend mit V. ist fantastisch. Wir gehen nur ins Schwimmbad um die Ecke. Aber hier sind die Touristen nicht. Und wir lassen es uns gut gehen in warmen Bädern, Sauna und Dampfbad.
Märchenhaft schön war diese Woche. Ich komme wieder. Dann aber besser mit Führerschein und Mietauto.

Teklife @ Gretchen

Teklife Label Night im Gretchen.
Ghetto House aus Chicago.
Natürlich mit DJ Paypal.
Heute ohne Inkognito-Tuch.
Big fun.
Ein Mädchen ist Fan von deinem Tanz.
Du bist Fan von Paypal.

so ähnlich in Antwerpen:

Interpol.

Es gibt diese Bands, die dich zurückwerfen in vergangene Zeiten.
Dazu gehören the Strokes. Arctic Monkeys auch. Aber sicherlich auch Interpol.
Zurück in die Zeit, in der du 16 warst, vielleicht älter.
So genau weißt du es gar nicht.
Aber die Musik lässt sie dich nachfühlen, die Zeit von damals.
Als du ein Indie-Mädchen warst und in den Karrera Klub gingst.
Damals gab es den Magnet noch. Heute ist dort, wo der Magnet war, eine Bio Company.
Und du bist auch nicht mehr das Indie-Mädchen von damals. 16 sowieso nicht mehr.
Heute spielen Interpol auf dem absolut mega kommerziellen, weil von u.a. BMW gesponserten, Pure & Crafted Festival in Berlin.
Riesen Bühne vor altem Kraftwerk in Rummelsburg.
Homogenes Publikum zum homogenen Hipster-Interesse.
Du bist nur für Interpol angereist und hast dich dem Rest nicht ausgeliefert.
Vielleicht doch, als du das krasseste Feuerwerk deines Lebens miterlebt hast.
Aber sei es drum. Interpol sehen willst du und deshalb bist du hier.
Sie spielen das gesamte Album „Turn on the bright lights“. Denn dieses ist zehn Jahre mittlerweile alt.
Dem damaligen Cover entsprechend der Bühnen-Aufbau. Eine rot angestrahlte Leinwand.
Davor Paul Banks und Band.
Damals hast du „Slow Hands“ geliebt und liebst es noch immer.
Der letzte Song ist „Evil“ und du vergießt innerlich Freudentränen.
So schön ist es.



Alinae Lumr in Storkow.

Ein winziges Festival in Storkow mit einem Namen, der sich nicht aussprechen lässt.
Alinae Lumr.
Timber Timbre spielen heute hier. Klez.e. Aber vor allem auch the Notwist.
Eine dieser Bands von früher, die du seitdem nicht mehr gehört hast.
M. ist mitgekommen für eine Nacht im Zelt.
Ali vom Pizza-Imbiss fragt sich, was hier eigentlich los ist.
Storkow-Boys erzählen, dass sie hier trotz allem nur geringfügigen Rabatt bekommen.
Das findest du nicht gut.
Du triffst den Busjungen wieder vom Nachtdigital neulich.
Heute ohne Blumen.
Zusammen trinkt ihr Schnaps und hört the Notwist zu.
Später verliert ihr euch wieder aus den Augen. Dieses Mal endgültig? Wir werden sehen.
Vor dir tanzen die in die Jahre gekommenen Indie-Boys.
In die Jahre gekommen ist ja auch die Band, also ist das okay.
Die After-Party ist wie Schuldisco.
Morgen reist du schon wieder ab, obwohl noch Dear Reader und Martin Kohlstedt spielen werden.
Aber morgen spielen auch Interpol in Berlin.
Wenn auch sonst so schlecht im Entscheidungen treffen, heute setzt du mal Prioritäten.
Ein Ausflug in die Vergangenheit war der Ausflug nach Storkow.


Vince Staples im Columbia Theater

Der Dunst als Konzept.
Du denkst, du siehst nichts?
Wahrscheinlich gewollt.
Vince Staples spielt allein.
Im schwarzen Hoodie, in dem er selbst verschwindet.
Ganz Silhouette.
Im Dunst und Nebel.
Ab und zu blitzt der silberne Ventilator auf.
Die Musik im Vordergrund.
Und die Message.
„Never ran from nothing but the police.“
Norf Norf.
Keine Zugabe.
Aber ein Statement braucht vielleicht auch keine Zugabe.

Review im Tagesspiegel

ND20

Mummy, I’m in love with a festival.
Jep, janz verliebt sind wir.
In dieses Festival in einem Ort, wohin kein Bus fährt.
Irgendwo in der sächsischen Pampa.
20 Jahre Nachtdigital.
Im Bungalowdorf Olganitz, wo das Schullandheim noch spürbar ist.
Das liegt nicht nur an der Elefantenwasserrutsche.
Es ist so hübsch hier.
Am Eingang bilden weiß gekleidete Menschen eine Gasse und begrüßen dich mit Handschlag.
Hallo-Hallo steht auf Stickern, die sie dir auf Brust und die Stirn kleben.
Hallo sagen sie dir persönlich. So schön, dass du da bist.
Du bist noch allein. Aber wirst es nicht bleiben.
Schon beim Zelt aufbauen haben dir die Camp-Nachbarn geholfen.
Ein kleines Festival.
Es gibt nur vier Bühnen und ein Rave-Cave.
Giegling eröffnen das Spektakel.
So klein ist das Festival, dass man sich eh wiedertrifft.
Zum Beispiel den Jungen, der neben dir im Bus saß und Blumen aus seinem Leinenbeutel luken ließ. Er hatte dir eine angeboten. Magste ’ne Blume haben?
Oder Sven. Den du vorm Landheimsklo getroffen hast, als du auf deine Freundin gewartet hast.
Ihr trefft euch wieder vor dem Zelt, beim Ambient-Floor und im Sand, wenn die Open Air Bühne wieder aufmacht. Bei der dritten Zufallsbegegnung fallt ihr euch wie alte Bekannte in die Arme.
Er bietet dir serviceorientiert einen Wasserguss über die Haare an – ist ja so warm hier.
Oder der Franzose ohne Schuhe und mit der Krabben-Luftmatratze.
Der war witzig und wollte dich mit goldenen Luftschlangen dekorieren.
Ein anderer hat dir die Wange abgeknutscht, weil du ihm Luft zufächertest in diesem Hitzezelt mit der tollen Videoleinwandperformance.
Tobias wollte dir nur ein Kompliment machen. Wenn er nicht vergeben wäre, hat er zu dir gesagt und weil es so laut war, haste gar nicht so viel von dem Kompliment verstanden.
Bei den Wighnomy Brothers werdet ihr euch auf einen guten Morgen-Gin-Tonic wiedersehen.
Macht einander mehr Komplimente. Das fandest du ja schon immer.
Wir tanzen alle. Hier müssen alle immer in Bewegung bleiben, sonst verklumpt das Blut.
Im kleinsten Kino, das du je sahst, ist der Eintritt frei und der Austritt vielleicht eine Spende wert.
Am Mittag chillen wir aber lieber am Badesee als im Kino und tauchen ab.
Die französische Krabben-Luftmatratze bekommt Konkurrenz von Einhörnern, bebrillten Riesenquietscheentchen, Donuts und dem kleinsten Schwimmreifen aller Zeiten.
Kommst du aus Bayern? Haha, nee. Wie kommst’n du da drauf? Weil du Arschies gesagt hast. Meinte ein Bayer.
Arschies hast du gesagt, weil die Arschies dich nicht in die kleinste Disco der Welt gelassen haben.
In der kleinsten Disco der Welt läuft Trance. Aber auch die Beatles.
Disco-Beats mischten sich unter den Techno. Und auch die Hits der 90er. I can’t get no sleep.
Mehr als nur die Hits der 90er gibt es in der Musik-Lotterie.
Das war, als das Zelt aus allen Nähten platze. Kein Halten gab es mehr. Du würdest es selbst nicht glauben, wenn du nicht dabei gewesen wärst.
Zu den Wighnomy Brothers wurde es am Sonntag Morgen warm. Während die meisten tanzen, machen andere Zirkusakrobatik am Strand. Salto von der Schulter und Sprünge durch den Reifen. Alles möglich.
Bald ist dieses Jubiläum vorbei. Wie schade. Es war so wunderbar hier.
Oder wie es deine Zeltnachbarn zu formulieren wussten: Mädels, es war mir ein innerer Sektempfang. Du hast darüber gelacht.
Hier reden die Leute miteinander. Alle nett, wirklich alle. Nur den Timetable, den hat keiner verstanden. Sei’s drum.
Du wirst ganz beseelt nach Hause fahren und morgen noch mit Schmetterlingen im Bauch daran denken.




https://www.residentadvisor.net/reviews/21366

Feel.

Feel Festival mit den Freunden aus Leipzig.
Groß ist es geworden.
Beim ersten Mal vor ein paar Jahren waren es nur ein paar hundert Leute am Kiekebusch See.
Mittlerweile findet das Festival am Bergheider See statt.
Da, wo früher einmal Braunkohle abgebaut wurde.
Wir zelten in den Dünen.
Lauschen Mount Kimbie.
Tanzen zu Format: B.
Oder zum Old School Hip Hop im Prince Charles.
Echt nachgebaut – den ganzen Club.
Am Tage schwimmen wir im See.
Abends besuche ich meine Freunde M&M bei ihrem großen Auftritt in der Scheune.
Ein Mensch aus Frankfurt wird als neuer Fan rekrutiert.
Das Wetter ist auf unserer Seite.
In der Sonne bewegen wir uns nicht.

Urbankrankenhaus.

Kreuzberg.
Am Landwehrkanal sitzt es sich immer noch gut.
Auch, wenn sich hier einiges kultiviert hat.
Du änderst dich nicht.
Du Anblick.

Arcade Fire

Arcade Fire.
Rechtzeitig zum Konzert brach endlich der Himmel auf.
Sonne nach regnerischsten Tagen.
Man kann über sie sagen, was man will.
Eine großartige Live-Band sind sie für immer.
Alte Perlen finden sich wieder. Arcade Fires Hoch-Zeiten.
Big fan of Will statt Win Butler. Aber das liegt am Solo-Konzert vor ein paar Monaten.
Ich will auch die Trommel schlagen wie Will.
Rebellion. Lies.
Und ich denke an Stockholm.
Neueste Single-Auskopplungen erinnern da dann eher an Schlager.
Aber bei Neon Bible gehen alle Lichter an und ein jeder singt schunkelnd ohhhh, ohhhhh.

Arcade Fire live in Berlin: Wenn Songs mal nicht so swingen – Pullover schwingen

HAU

M. spielt heute im HAU.
Fassbender. Aber auch Faust. Und generell wird viel getanzt.
Beware of a wholy whore.
So die Filmvorlage.
Fassbender, Faust & the animists die Adaption vom belgischen Regisseur Michael Laub.
Danach ein Getränk in der Bar.
Miau.

Waldsiedlung.

Wandlitz. Bernau.
Einst goldener Käfig des Politbüros der SED.
Heute Sanatorium, na ja. Krankenhaus.
Honecker lebte hier. Und Ulbricht.
Abgeschottet.
Clubhaus und Schwimmbad inklusive.
Und Häschen zum Schießen.
Absurdistan.
Und gar nicht so fancy wie man hätte denken können.
Echt.

Aber am Liepnitzsee ist es schön.

Ende

einer Dienstreise.
Am Place Jourdan.
Wo Maison Antoine grad ohne Maison ist.
Nach zwei langen Tagen in heißer Stadt und heißen Konferenzräumen ist dieses Bier das beste, was dir passiert.
Du triffst M. und es ist wie immer. Nur, dass du gleich losrennen musst, um deinen Flieger zu erwischen.
Das ist schade.
Wie gern du noch ein bisschen hierbliebest…
Nun ja, bis zum nächsten Mal dann.

Nicht witzig.

Irgendwie fühlte ich mich heute früh um kurz nach 7 Uhr, und nachdem ich schon um 5 Uhr aufgestanden bin, hiervon ein bisschen verarscht.

Selber time to wake up!

Marzahn.

Ein (Betriebs-)Ausflug mit dem Rad durch Marzahns historische Dörfer: Mahlsdorf, Hellersdorf, Kaulsdorf, Alt-Marzahn und haste nich gesehn.
Hier gibts Wiese. Da wächst Mohn.
Hier eine Mühle.
Dort das Schloss.
Marzahn ist mehr als Großsiedlung und überrascht.

Anschließend IGA. Gartenschau they call it.
Mit einer Gondel den Berg hinauf.
Urbane Gartenkonzepte.
Orientalischer Garten meets Englischer Garten meets tropische Blumenhalle.
In einem Labyrinth wirst du nie den Ausweg finden.
Und im Rosengarten keine Luft.
Ganz hübsch, ja. Einen Zwanni für den Eintritt wert? Na ja…

Orchestre Poly-Rythmo de Cotounou im Yaam

Musik für die Seele und die Füße.
Das Orchestre Poly-Rythmos de Coutounou spielt im Yaam.

Going Stockhome.

That city that I love.
Zu Besuch in Stockholm bei J.
Nebenzweck ist das Radiohead-Konzert.
Aber auch so ist es ganz wunderbar, die altbekannten Pfade abzuschlendern.
Absurd, dass ich hier mal gewohnt habe. Und doch blitzen immer wieder schöne Erinnerungen von damals auf. Überall kleben sie noch fest.
Ich gehe in alte Lieblingsläden. Hier eine Platte. Dort eine Klamotte. Und sowieso eine Kanelbulle.
Allein ihr Geruch ist für immer mit dieser Stadt verbunden. Zimt. Und Butter.
Anfang Juni ist auch Schulschluss. Sommerferien und Abitur.
Tradition ist geblieben, sich als Schulabgänger in Lastwagenanhänger pferchen zu lassen und kollektiv zu unnützes Wissen wegzusaufen. Wer Pech hat, wird mit Bier und Sekt vollgespritzt. Oder noch schlimmeres.
Ich habe kein Pech und bleibe trocken.
Aussichten genießen kann man in Stockholm gut. Ich verweile an alten Lieblingsplätzen und schaue dieser Stadt hinterher, die einfach nur wunderhübsch ist – auch von Ferne.
Mit J. gehe ich ins Moderna Museet. Dort gibt es Kaffee für uns und wir treffen auch andere Freunde hier zufällig.
Am letzten Abend trinken wir mit einigen von ihnen zusammen Bier. Es ist immer wieder so schön, euch zu sehen. Dieser Ausflug war mal wieder zu kurz.
Aber ich komme sicher bald wieder.