Die Magie einer roten Mütze.

Meine Schweden sind zu Besuch – Johannes, Mikael und Martin.
Und die rote Mütze. Martins.
In Memoriam Jacques Cousteau. Vielleicht.
Als in einer Bar in St. Gilles eine zweite rote Mütze zur Tür herein kommt,
nickt man sich wissend zu.
Woanders wollen Touristen Fotos mit Martin und der roten Mütze machen.
Wo warst du so lange? Zurück von der See?

Ansonsten Fritten im Maison Antoine. Angeblich die besten in Brüssel.
Ich glaube, Flagey und die Friture an der Chapelle können absolut mithalten.
Dort haben sich nur noch keine Bar-Partnerschaften wie hier durchgesetzt.
In die Bars rund um den Place Jourdan darf man seine Fritten vom Maison Antoine nämlich mitnehmen.
Das macht sie besonders. Peut-être.

Immer wieder Café Central. Donnerstag, Freitag und auch Samstag.
Der Künstler, der mit Kohle zeichnet, ist auch heute wieder da.
Wir treffen ihn noch ein paar Mal wieder.
Auch später zum Beispiel, als wir im L’Archiduc einfallen.
Auch hier sitzt er zwischen tanzenden und betrunkenen Leuten und zeichnet sie als Masse.

Es sind schöne Tage mit den Lieben aus Stockholm.
Samstag ist auch Fritz kurz in der Stadt.
Im Café Belga gibt es Bier und kurze Wiedersehen.
Denn bald schon kommt der Nachtbus.
Heute ohne Kotze.