hemma.

Seit gestern in Berlin.
Das fühlt sich komisch normal an.
Ich übernachte sogar in meiner Wohnung, die eigentlich gerade nicht meine ist.
Es verändert sich so wenig, wenn man weg ist.
Verändert man sich selbst?
Ich bin nicht sicher.
Versuche die Geschichten aus Stockholm zu erzählen und denke manches Mal,
in fragende Gesichter zu schauen. Aber wie sollen sie auch schauen.
Sie sind ja hier geblieben und alles was hier geblieben ist, hat sich zum Glück so gar nicht verändert.

Gestern war ich sehr müde.
Trotzdem war ich mit Eike und Karo unterwegs. Abends waren wir beim Inder um unserer Ecke essen.
Mit zum Platzen vollem Magen habe ich dann noch Marcel in der Ankerklause getroffen.

Ich musste schmunzeln und habe mich gefreut, als am Nachbartisch die Gespräche um Knut den Eisbären kreisten und ein alter Mann mit Hosenträgern bepackt versuchte, selbige an den Mann zu bringen.
„Servus! Endlich gibt es wieder Hosenträger“.
Ja, endlich. Da hatte er recht. Seine wollte ich trotzdem nicht kaufen.

Ich bin wieder zu Hause.

Euch wünsche ich schöne Weihnachten! God Jul!