Myfest 2015.

Alles neu macht der Mai und am ersten, da ist immer Myfest.
So voll wie nie, so voll, dass andere vom Abschaffen seiner selbst reden.
Zu ähnlich zu Duisburg damals in den Ausmaßen, angeblich.
Aber erreicht, was man immer erreichen wollte, hat man ja doch:
Friede, Freude, Eierkuchen.
Denn Polizei ist zwar da und der Schwarze Block ist es auch, nur Katz und Maus,
das spielen die beiden irgendwie heute nicht mehr so.
Und auch Autos brennen heute keine mehr.
Vielleicht ist man beiderseits zu alt geworden. Oder das Fest zu unpolitisch.

Stattdessen machen dieses Jahr Straßenverkäuferinnen darauf aufmerksam, dass sich die Revolution
nicht mit leerem Magen schafft. So isses. Vielleicht.
Und auch seltsame Konstrukte wie die „Selfie-Leiter“ haben sich massentauglich durchgesetzt.
Wenn man dem Banner am Balkon mit den blank ziehenden Damen glaubt, gilt das auch fürs „Kacken“ für kostengünstige 2 EUR.
Und doch ist am Duisburg-Vergleich vielleicht eines dran, denn getanzt und als Bühne genutzt wird
es schon länger, das Myfest… nur so voll, so voll war es nie. Cheers und bis nächstes Jahr!

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