Quick and Dirty.

J. aus’m Haus schmeißt ’ne Geburtstagsfete. 
Unter der Woche muss das schnell gehen. 
Quick and dirty dann das Motto. 
Ja, die Mottofeten häufen sich. 
Ein Besuch der Polizei bleibt aus. 
Gute Vorbereitung ist alles. 
„Man aß und trank und unterhielt sich. 
Die Wertschätzung war gegenseitig.“
Happy Birthday!

Myfest.

Projektionen vergangener Jahre. 
Die üblichen Verdächtigen. 
Man ist unpolitischer geworden. 
Bis auf eine Sparkasse blieb alles heil. 
Auf dem Mariannenplatz macht sich ein unwitziger Komödiant 
zur unfreiwilligen Lachnummer. 
Hier und da wird gegähnt. 
Auf der Hip Hop Bühne werden Local Rapper 
mit Plastikbechern beworfen. 
Das findet der große türkisch- und auch sonst recht stämmige
Kerl auf der Bühne, den eben eine dieser Flaschen am Hinterkopf traf, 
fast genauso unwitzig wie die Leute zuvor den Komödianten. 
Am Spreewaldplatz tanzen die Technokids auf 
ungünstig geparkten PKW. 
Sehen und gesehen werden und dabei nicht aus dem Rhythmus fallen, 
that’s the message. 
Lose Bekanntschaften aus dem Klub von gestern nacht durchmischen das Partyvolk. 
Man verkneift sich einen Gruß. 
Das wär ja übertrieben.
Ansonsten alles wie immer. 
Gut, das Wetter hätte schöner sein können.
Na ja, irgendwas is‘ ja immer. 

Oben hui, unten pfui.

Ist ein Partymotto. 
Von F. 
Wir kommen trotz Regenhölle auf den Straßen. 
Wir sind oben und unten hui. 
Motto verfehlt. So kann’s gehen. 
Spaß hatten wir trotzdem. 

Shortcut aus dem Off.

Selten ein Wochenende so herbeigesehnt wie dieses!
Klippo, Rückenlage und bis Montag, liebes Examen!

Zweie hamwa noch. Cheers. 

Geburstagsgrillen über Berlin.

M.s Geburtstag. Wir stellen den Grill aufs Dach. 
Alle Nachbarn sind da. 
Die Sonne scheint und gibt einen Vorgeschmack auf was noch kommen mag. 
Von Caipirinha-Bowle (sowas gibt’s) werden wir betrunken. 
Wegen Fußball verkleinert sich die Runde. 
Dortmund gewinnt heute 4:1. 
Die Gespräche verklingen in der Nacht. 
Morgen geht es weiter. 
Für mich und E. 
4 more to go. 

Yasiin Bey aka Mos Def im Huxleys.

Yasiin Bey füllt das Huxleys.

Was der Unterschied zwischen ihm und Mos Def ist? 
Wir wissen es nicht genau.
Vermutlich keiner außer der irgendwann ins Leben eines Künstlers
tretenden neuen Ernsthaftigkeit. 
Ms. Fat Booty und The Mathematics. 
Die Hände gehen in die Luft und Hüften wippen im Takt. 
The most beautiful Boogieman des Abends ist ohnehin ein anderer. 
Debo vom Merchstand.
Wir sind Fan. 

Wir sind.

dezent nervös vor der ersten Klausur.
Dezent.
Ansonsten entsprechen wir den Umständen.
What else.

I put on my summer dress and eat Ice Cream all day
to cool me down for the first out of seven exams.

What’s that coming over the hill? Is it a monster?

 .

Anflüge

von Frühling. 
We longed for this! 
Alle im Park, alle. 
Wir rutschen im Görli
und essen Eis am Schlesi. 
Und du so? 

Schuh verloren.

Gut, ich nicht.
Wahrscheinlich eine Horde Indianer,
die sich zu Fuß nach Berlin aufmachten.
Sobald sie die Stadtgrenzen im Osten erreichten,
warfen sie kollektiv simultan alle ihre Schuhe in diesen Baum an der
Danziger Straße.
Das muss ungefähr vor einem Jahr gewesen sein.
Die Spuren sind teilweise noch deutlich im Schnee zu sehen.
So war’s. Ganz bestimmt.

Welcome back, Korinna!

Man sieht sich.

immer zwei Mal. Im Leben. 
Platoon. Donnerstagsbar. 
Sie sieht ihn schon von draußen. 
Das letzte Mal liegt drei Jahre zurück. 
Verloren geglaubt, so ohne Kontakt. 
Und nun steht er da an dieser Bar, 
in dieser Stadt an diesem Abend. 
Das ist ein bisschen verrückt, 
aber gleichzeitig auch nicht. 
Wo sonst, wenn nicht hier und heute hätte man sich wiedertreffen sollen. 

Ankerklause.

Ohne Sammy.
Mit A.
Und mir.
Bier.
Und Wodka.
Und die Regenbogenfischgardine.
Und die Hundefliesen auf dem Klo.
Um sich ein Bild zu machen.

Nachfeten.

Geburtstag mit Bar.
Geist im Glas für uns.
Wer dachte, es ist Frühling, wird eines Besseren belehrt.
Selten bauten wir Schneemänner zu meinem Geburtstag.
Von hier nach dort. Am Ende am Kotti.
Photos vor dem Photoautomaten zur Abwechslung.
Marion in der Paloma Bar.
Berlin im Winterschlaf. Noch immer.
Aber schön, dass ihr alle da wart!

Atoms for Peace.

 
No words. But Love. 
Thom Yorke in weniger als drei Metern Entfernung. 
Nicht sicher, ob er oder ob er nicht tanzen kann. 
Ich finde schon. Natürlich finde ich das. 
Sie spielen „Amok“. Das gerade releaste Überalbum der Überband Atoms for Peace. 
Thom Yorke und Nigel Godrich.
Im Hintergrund Atoms. Auf drei Leinwänden. 
Thom Yorke schwingt sich. 
Am Ende ist er ganz allein DJ. 
Ob er oder ob er nun nicht so gute Musik auflegt?
Egal.
It’s Thom Yorke. And we admire him.
Ihn, seine Musik und wie er tanzt.
No words. But Love. 

Geburtstag

Danke. 
Dass ihr da wart. 
Für die Blumen. 
Für den schönsten Kuchen der Welt. 
Für Omma-Geburtstag ab um Vier. 
Mit Kaffee, Kuchen und Piccolöchen. 
In diesem Sinne: In dubio pro secco. 
Cheers. 

Die Mauer muss bleiben.

 

 Etwas komisch wirkt es schon, wenn man bedenkt, was der Schlachtruf ’89 noch gewesen.
„Die Mauer muss weg!“.
Heute soll sie bleiben und heute gehen wir dafür auf die Straßen.
Weil Berlin sich ausverkauft.
Weil 2008 Genehmigungen für die Luxusbebauung im ehemaligen Todesstreifen rausgehauen wurden.
An uns vorbei. An dir und mir.
 Geschichte gegen Scheine. Profit gegen den letzten Fetzen Pietät. Kultur gegen Cash. Seele gegen Höchstgebot.
Es ist unser Erbe, die wir, ich eingeschlossen, gar nicht mehr nachempfinden können, was
Trennung bedeutet.
Die nur dann ein Gefühl von Mauer bekommen, wenn sie das längste Stück der noch erhaltenen Berliner Mauer entlang laufen, der East Side Gallery.
Wir, die uns heute bei erster Frühlingssonne kaum vorstellen können, dass diese Mauer mal unüberwindbar war.
Für dich, für mich, uns und unsere Kinder muss dieses Stück Mauer bleiben.
Als Denkmal, Warnung, Zeitgeschichte, Kultur und Kunst.
Macht alle mit.

Mit dem März

Mit dem März kommt der Frühling. 
Heute fühlt es sich danach an. 
Die Sonne scheint. 
Irgendwie absurd nach dieser Zeit.
Mit dem März geht ein bisschen Ballast. 
Ein bisschen nur. 
Aber immerhin. 
Mit dem März aufs Dach steigen. 
Zum ersten Mal in diesem Jahr. 
Es fühlt sich gut an. 
Das alles hier. 
We’re looking forward.
Immer geradeaus.