Die Leute drehen durch.

Es muss wohl Frühling sein. 
Cafés und Ufer in Berlin überfüllt. 
Man isst Eis und trinkt Cola statt heißer Schokolade. 
Einige rennen schon im T-Shirt durch die Gegend. 
Glad you’re back. You’ve been missed for a while.
Guten Tag, Herr Frühling. 

Svenska i Berlin.

Sett på Modulor. Moritzplatz.

„Ein schöner Tag, der irgendwo im Gedächtnis bleibt und an den man sich erinnert.“

Panorama. Bar. III.

Du bist so schön.
Du tanzt so schön.
Willst du unsere Freundin sein?
Hier, magst du was von meinem Cranberry-Saft? Keine Angst, wirklich nur Cranberry.
Bis später!

Du bist so hübsch.
Du tanzt so schön.
Willst du unsere Freundin sein?
Hier, magst du von uns ein bisschen Luft zugefächert bekommen?
Wir seh’n uns!

The Drums im Postbahnhof.

Well, ich glaube, die Drums und ihr letztes Album Portamento gehören zu den Platten, die ich in den letzten sechs Monaten am häufigsten gehört habe.
Es war deswegen, dass ich mir eine Karte für ihr Konzert in Berlin sicherte. Vielleicht war das ein Fehler.
Denn so wirklich zu verstehen war die Performance der Jungs aus Brooklyn nicht. Während der Keyboarder ein wenig in seiner eigenen Welt versunken schien und Drummer und Gitarrist Kaugummi kauend so gelangweilt wirkten, dass es nur noch ein letzter Akt der Höflichkeit war, nicht gähnend auf der Bühne wegzunicken, feierte Herr Pierce sich in seiner David Bowie-Tanzart vor allem selbst und schoss den Vogel leider ab, als er dann doch mal zum Publikum sprach.
Leider nur, um zu sagen „Well, you all paid for this, right? So we need to have some fun Berlin!“. Dem folgte „Money“ in einwandfreier Live-Version. War der blöde Spruch also vielleicht noch als unkreative Ankündigung für den Money-Song zu verschmerzen.
Nach einer Stunde war das Konzert dann vorüber. Ein bisschen mau, aber er hat ja recht, we all paid for this und viele der kreischenden Mädchen wird nicht mal aufgefallen sein, dass Herrn Pierces David Bowie-Tanzstil vielleicht andere Ursachen als natürliche Coolness hatte. Es wirkte einstudiert und unbesonders, fast wie von der Platte. Eine Show, die sie wahrscheinlich gestern in genau derselben Langeweile in anderen Städten abgeliefert hatten. Eines glaubte man ihnen aufs Wort: Dass sie froh sind, wenn diese Tour bald erledigt ist. Schade.

Geburtstag!

                                                                          Der Kuchen.

                                                            Die Klopoesie der Frühperle.

                                           Die Wahrheit des Tages. „Qualität ist kein Zufall!“

 Photoautomatenkunst nach Prince Charles.

Karla. Philipp. 
Zum Geburtstag. 
danke!

Finger weg von meiner Paranoia

ein Gedicht von Herrn Regener und seiner Kapelle.
Für den Moment.

„Dem Postmann mach ich nicht mal mehr im Bademantel auf
Seit ich weiß, dass er für alle spioniert
Die wissen wollen was mich in meinem Leben so verdammt zufrieden macht
Und jetzt versucht er’s auf die harte Tour
Und wirft die Briefe nur
Nachdem er sie gelesen hat ins Klo
Ich kann dir das beweisen, ich hab sie noch alle irgendwo


Finger weg von meiner Paranoia
Die war mir immer lieb und teuer
Nie ließ sie mich so kalt im Stich wie du
Einer hält den Spaten und zwei schauen ihm beim Halten zu


Das du von allen sowieso
die Allerschlimmste bist
Das weiß ich auch ohne dass du weinst
Deine Tränen sind noch einmal richtig
Öl im Feuer meiner Wut
Wer immer dich geschickt hat ?
Sag ihm, es ist nicht so klug
Wenn sich ein Tiefbautrupp
Mit Arbeitseifer tarnt
Sag, dass ich bekloppt bin, aber sag nicht, ich hätte euch nicht gewarnt“

Cloud Control im Comet.

Herrjeh, war das schön!
Cloud Control, eine zauberhafte Band aus Australien, lud zum Sonntagskonzert im intimen Comet Club.
Dass sie meinen momentanen Lieblings-durchs-Zimmer-tanz-Song (My Fear #2) spielten und später ihre Platten inklusive kleinem Privatplausch höchstpersönlich am Merch-Stand verkauften, machte diesen Konzertabend perfekt.
Nun bin ich immer noch verzaubert. Aber schaut doch einfach selbst…

Alles an einem Tag.

Geschichtsträchtig. Vielleicht.
Eigentlich nur ein Tag unter vielen.
Um 7 Uhr dreißig sind Klos noch nicht geputzt, dafür wischt eine Putzfrau den Parkettboden. Ein Schild warnt vor ungewolltem Ausrutschen.
Ein Bundespräsident ohne Bundespräsidentenmoral dankt ab und ist verletzt.
Deutschlands Reaktion ist ein geschlossenes „Endlich“. Anderen ist die Diskussion schon vor Wochen egal geworden.
Touristen sind enttäuscht, weil sie nicht ohne Anmeldung auf die Bundestagskuppel dürfen. Zumindest jetzt behaupten sie, nur dafür angereist zu sein. Aber auf dem Fernsehturm soll der Ausblick ja auch nicht so schlecht sein, werden sie vertröstet.
Am Potsdamer Platz warten Berlinale-Fans im Nieselregen auf eine Sekunde Blickkontakt mit ihren Stars. Sie pfeifen und rufen für ein bisschen Aufmerksamkeit.
Andere arbeiten wie jeden Tag. Natalie fegt den Boden um die Stehtische, weil grad niemand ein Leberkäs’brötchen kauft.
Zehn Narzissen kosten beim Aldi heute nur fünzig Cent. Riesen-Milka-Schokolade beim Edeka nur einen Euro siebzig.
Der zweitschönste Mann der Welt steht an der Supermarkt-Kasse gegenüber. 5 Minuten verliebt.
Ein schwules Hipsterpärchen schläft nebeneinander auf ihrem Bücherstapel in der Staatsbibliothek ein.
Nachbarn klingeln an der Tür. Sie kommt grad aus der Dusche mit nassem Haar.
Kino mit einer der besten Freundinnen der Welt. Berlinale am Abend.
Links und rechts sieht man bekannte Gesichter.
Jürgen Vogel küsst Birgit Minichmayr auf der Leinwand.
Bilder von Hammerfest wecken bei den Zuschauern Fernweh und alte Erinnerungen an Skandinavien.
In Neukölln feiert ein Mädchen ihren 26. Geburtstag mit alten Freunden.
Die U-Bahn ist voll mit müden Menschen. Es ist nach 1. In ein paar Stunden streiken die BVG-Fahrer.
Der zweitschönste Mann der Welt steht in der selben U-Bahn an derselben Tür.
5-Minuten verliebt für 3 Stationen. Schon wieder. Das Mädchen von vorhin redet sich ein, es wäre Schicksal. Vermutlich ist es schlichter Zufall.
Ex-Freunde melden sich bei ihren Ex-Freundinnen aus Langeweile.
Mädchen tragen ihr Fahrrad die Bahnhofstreppen hoch und fahren in Lichtgeschwindigkeit nach Hause.
Freunde trinken Rotwein zusammen und rauchen Zigaretten. Sie sprechen über die wichtigen Dinge des Moments. Der Bundespräsident gehört nicht dazu.
Betrunken sollte man nicht Massive Attack hören, wenn man nicht noch heulen will. Also schnell vorgespult im Shuffle-Mix.
Einige müssen gleich schon wieder aufstehen und sollten längst schlafen.

Insgesamt war dies ein schöner Tag. Wenn auch nur einer von vielen.
Na ja, das Wetter hätte besser sein können. Aber sonst?
Werden sie sagen.

Soviel zum Valentinstag – eine Anekdote vom U-Bahnhof Mehringdamm.

Sie, ihren Gold- und Leopardenmusterfetisch mit allen Kleidungsstücken auslebend, hält eine Rose in der Hand. Der neben der Rose eigentlich überflüssige Mini-Heliumballon in Herzform, auf dem „I love you“ steht, hat schon etwas seiner Luft eingebüßt. Sie sieht nur geht so glücklich aus. Trotz Rose und einem Valentin, der offenbar heute an sie gedacht hat.

Mit reichlich Sicherheitsabstand steht er, vermutlich der Rosenschenker, neben ihr. Er schaut sie nicht einmal an. Auch er sieht so geht so glücklich aus.

In die U-Bahn steigen sie noch zusammen. Sie setzt sich mit Rose und Mini-Heliumballon, auf dem „I love you“ steht, unglücklich in ein Sitzabteil. Er wendet ihr den Rücken zu.

Die Ironie dieses Tages trat selten so deutlich zu Tag wie in diesem Moment, denke ich und steige aus.

Antworten auf die blödesten Fragen der Welt.

Interessieren Sie sich für Politk?
Ich glaube schon.

Sind Sie religiös?
Ich glaube nicht.

Glauben Sie an die große Liebe?
Manchmal schon.

Was ist Ihr Leibgericht?
Warum interessiert Sie das? Sie kochen ja doch nicht für mich.

Gehen Sie gern ins Theater?
Sie etwa nicht? Ohwei.

Machen Sie Sport?
Das behauptet doch jeder von sich.

Sind Sie heimatverbunden?
Schau dir Berlin doch an…

Lesen Sie viel?
Diese akademische Großkotzerei geht mir auf die Nerven.
Bitte erzählen Sie mir von Nietzsche und sagen Sie, es sei Ihr Lieblingsautor. Und dann gehen Sie bitte.

Wie wichtig sind Ihnen Ihre Freunde?
Fuck off, I love ‚em all.

Sind Sie gern unter Menschen?
Es kommt drauf an. Also auf die Menschen. Auf wen sonst.

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
So weit möchte ich gar nicht denken.

Nennen Sie drei Ihrer Stärken und Schwächen. Jeweils.
Ich denke gar nicht daran!

Sind Sie kreativ?
Das sind wir doch alle.

Sind Sie emotional?
Ja, ich heule gerne mal hin und wieder.

Würden Sie sich als lustig beschreiben?
Auf gar keinen Fall.

Sind Sie zurzeit verliebt?
Ich weiß nicht.

Ist das hier Ihr Ernst?
Niemals!

auf Pfaden des Raps.

Die Aftershow der Aftershow. Von der Bread & Butter mit dem Taxi und unerkannter Prominenz zurück in heimische Gefilde, zurück zur Straße – ab ins SO36. „radio“ schmeißt ’ne Fete mit viel Hip und Hop und Rappern, die noch live rappen.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. In jedem Fall ist es zwischen tief sitzenden Hosen und obligatorischen Wollmützen irgendwie anheimelnder als zwischen den magersüchtigen Models.
Hip Hop’s not dead – so viel is‘ kla.

In Golden Tears aus Hamburg im Magnet.

Spontane Konzertlust führt in den Magnet. 
In Golden Tears sind eine junge Band, alle Mitglieder sind gerade einmal Anfang 20, aus Hamburg. Ich höre den Namen zum ersten Mal, aber ein Youtube-Video verspricht viel. 
Keinesfalls aber zu viel! 
Stimme des Leadsängers und Arrangements, die mehr als nur Indie diktieren, sind sicher bald auf größeren Bühnen als der intimen Clubatmosphäre des Magnet zu hören. 
Immerhin, auf dem Dockville Festival in Hamburg spielten sie schon. Ganz ohne Album, das noch in Arbeit ist. 
Heute kamen wir noch in den Genuss ihrer Musike zu weniger Eintrittsgeld als einer Kinokarte. Es wird sicherlich nicht so bleiben. Dafür sind sie zu schön anzuhörn. Wir kommen wieder, ganz bestimmt. 
Merci für das Konzert, In Golden Tears! 









Dear Thom Yorke,

my name is K., I’m 24 years old and pretty awesome from time to time. 
Would you mind marrying me soon?


Yours sincerely. 

Tschüss, 2011! Tach, 2012!

Silvester inna Gneise. Mit Stirnband, DJ-Debut, Liveband im Wohnzimmer, den wundervollsten Fetengästen und Böllern und Raketen auf Berlins Lieblingsdach. Merci für 2011. Allen, die meines begleitet haben. Ich freue mich auf 2012 und auf euch. In diesem Sinn: Frohs neus! 
Sagen Special K. und die zwischenseite. 

Zwischen den Jahren.

Fabian // Marcel // Katha // Jule // Manuel // Joanna // Nicola // Matilde // Leo // Family // Irene // Christian // Bast // Petter // Georg // Paul // Benni // Benni // Paul // Mine // Sarah // schön, euch zu sehn!

Panaromabardialoge. II.

Let’s go home.

This is home. For this moment. I’d rather stay and dance.

But you’re so beautiful. I want to take care of you.

I take care of myself.
And of my bike.
Let’s dance.

Hallo Welt!

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Um Spam zu vermeiden, geh doch gleich mal in den Pluginbereich und aktivier die entsprechenden Plugins. So, und nun genug geschwafelt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!

Frohe Weihnachten

Das Jahr neigt sich dem Ende. Ich hoffe, ihr alle habt ein paar ruhigere Weihnachtstage im Kreis eurer Lieben! Wir sehn uns balde wieder. Mit den dicksten Bäuchen der Welt!
Frohe Weihnachten

Wünschen Special K und die Zwischenseite.

Neues von der Berliner S-Bahn.

Kein Witz: Wegen kurzfristiger Erkrankung von Triebfahrzeugführern 

kommt es heute zu Zugausfällen im Berliner S-Bahnnetz. 
Betroffen sind die Linien S2, S25, S45, S46 und S47. 
Well, es dieses Jahr auf den Schnee zu schieben, wäre auch irgendwie seltsam gewesen. 
In diesem Sinne: Gute Besserung, liebe S-Bahnfahrer. 

schlechter Tausch.

Hier, eine Tüte Lippenbekenntnis mit schüchternem Gefühl. Für dich.

Hier, eine Tüte heiße Luft. Für dich.