Ostern.

Früh in diesem Jahr.
Aber immerhin noch vor meiner Abreise nach Brüssel.
Karfreitag bei I. im Garten.
Alle bringen etwas mit fürs vegane Buffet.
Das Wetter ist trübe.
Die Stimmung ist es nicht.
Wir bemalen Eier wie es uns gefällt.
Und als der Regen sich verflüchtigt hat, gibt’s wieder Osterfeuer im Garten.

Am Sonntag ein Brunch bei M.
S. hat den schönsten Kuchen der Welt gemacht.
Er ist lila. Angeblich wegen der Blaubeeren.
Angeblich war der auch nicht schwer zu backen.
Das sagt S. immer.
Dabei ist es jedes Mal ein Kunstwerk, fast zu schön zum essen.

Am Kotti gibt es Ostermärsche.
Ich laufe nur ein kleines Stück mit.
Dann muss ich schon wieder weiter.

Ende Gelände.

Ende Gelände, olé, olé.
Sie verlassen jetzt den Prüfungsbereich.
Nichts lieber als das!
Sieben Klausuren vorbei, Schluss, Ende, es reicht!
Traditionsbewusst begießen wir das im Narkosestübchen.
Wenns mit dem Examen nichts wird, dann vielleicht mit dem Kneipen-Diplom.
Danke fürs Mitfiebern und Daumen drücken,
danke fürs Aushalten so mancher Nervenzusammenbrüche.
I did it!

Stabi-Days

Die Tage gleichen sich.
Jeden Tag sind wir hier. T. und ich.
Sitzen immer auf denselben Plätzen am Fenster.
Inmitten der anderen Freaks, für die wir mittlerweile Spitznamen erfunden haben.
Du machst diese Zeit erträglich, meine Liebe!
Bald haben wir es geschafft!

Zwischen den Klausuren, Mittagspause in der ersten Sonne.

Geburtstag.

Meiner.
Schon wieder.
Ich liebe Geburtstag haben.
Wegen des anstehenden Examensmarathons ab Montag ist die Juristenquote heute Abend
relativ gering. Schade.
Ein bisschen Pizza vorm Examen hat noch niemandem geschadet.
Danke euch, die ihr an mich gedacht habt, mich mit Blumen überhäuft habt, mit mir Kuchen gegessen und Piccolöchen getrunken habt,
mit mir Pizza gegessen und Schnäpse getrunken habt.
Ihr seid super.
Merci für diesen hübschen Geburtstag!

Get well soon im Huxleys

Ein wunderbares Love-Konzert.
Wäre da nicht die Lippenpiercing-Uschi mit der penetranten Stimme und ihr Vollpfosten-Freund gewesen.
Wie kann man auf einem Konzert in einer Tour labern?
Ein neues Phänomen auf Berliner Konzerten, wenn du mich fragst.
Unverständnis, das mich am Ende zur Weißglut treibt.
Schade.
Ansonsten war so viel Pop und so viel Love in meinem Herz. Echt.
Danke, Herr Gropper.
Insbesondere für deine Live-Version von Careless Whisper!

Jaakko Eino Kalevi

spielt heute in der Kantine am Berghain.
Mein Weihnachtsgeschenk für favourite D.
Der Finne mit den langen Haaren und dem samtigen Sakko
spielt funkigen Elektro-Pop.
Manchmal tanzt er.
Manchmal ist er eher steif.
Ganz entgegen seiner Musik.
Viel Zugabe gibt es nicht.
Ein unaufgeregter Abend, aber kein schlechter.
Im Gegenteil.

Berlinale

Der Standortvorteil des Lernens in der Stabi:
Sich mit als erste für die begehrten Berlinale-Karten anstellen können.
In der Mittagspause, on the go.
Aber nicht nur das. Netter Nebeneffekt ist natürlich auch, wenn Gérard Dépardieu aus der Limousine steigt, wenn man selbst gerade von der Cafeteria den besten Blick auf den roten Teppich hat.

Wir schauen „Kollektivet“, einen dänischen Film.
Ein Ehepaar plus Tochter entscheidet sich für das Leben in einer Kommune.
Und scheitert daran fatal.
Sie wollte, er nicht und er ist es am Ende, der sich für eine jüngere Version seiner Ehefrau,
eine seiner Studentinnen entscheidet. Sie wird ersetzt. Studentin zieht in das Kollektiv, Ehefrau zieht aus.
Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit also.

Tame Impala

Erst Anfang des Jahres und doch war das heute wahrscheinlich schon das beste Konzert von 2016.
Ein psychedelisches, buntes Feuerwerk in der Columbiahalle.
Tame Impala, endlich sehe ich sie live.
Sie haben Spaß auf der Bühne, das sieht und hört man ihnen an.
Eine Konfetti-Kanone speit bunte Papierschnipsel und ein Riesen-Fußball hüpft durchs Publikum.
Wie schön es ist!
How beautiful is Tame Impala?
Selten so beseelt verließ ich ein Konzert in der Vergangenheit.
Un grand merci!

Lesestoff.

Für bessere Tage.
Für die ohne Examensstress.
Für die Tage danach.
Miranda Julys erster Roman.
Ich bin ja Fan.
Mal sehen, ob ich es bleibe.

Get Well Soon bei Dussmann

Get Well Soon schenken ein Konzert zum Platten-Release.
Im Keller von Dussmann.
T. et moi gehen hin und sind ganz beseelt.
Ja klar kommen wir auch zum richtigen Konzert im März.
Die neue Platte ist Pop und Love ohne Schnulz zu sein.
Genau richtig in diesen kalten Zeiten.
Oh, und ein erstes neues Video zum neuen Album gibt es auch!



Catlab im Farbfernseher

Meine Freunde vom Catural Label machen heute wieder Musik.
Catlab – Dieses Mal im Farbfernseher. Am Donnerstag.
Stolz uff meene Boys! Natürlich!
Kommt rum!

Ballongeburtstag in Brüssel

R. wird dreißig und dafür bin ich ein Wochenende nach Brüssel gefahren.
Dafür gehen J. und ich Ballons kaufen. In einem Ballonladen. Sowas gibts!
Im grausten aller Brüssel-Graus erhellen wir mit goldenen und silbernen Riesenballons den Tag so mancher Leute, die unseren Weg in St. Gilles kreuzen.
Die Party wird groß. Es gibt allerlei Gin und Champagner und Torte vom Patissier.
Und Konfettikanonen. Der Boden glitzert jetzt. Vielleicht ja noch im nächsten Jahr!
In ungefähr zwei Monaten komme ich mal wieder für länger. Dann für drei Monate.
Ciao für heute und bis bald, lieber Braxel.
Und dir, lieber R. alles Beste fürs neue Jahr!

Winterspaziergang

Alles weiß.
Die Bäume der Hasenheide – eingefroren.
Und auch zwischen den Eisschollen auf dem Landwehrkanal weiß – Schwäne.
Sie fallen in diesem Schwarz-Weiß-Ensemble fast nicht auf.

Neues Jahr…

Ihr Lieben und trotz aller Unregelmäßigkeiten treuen Leser und Vorbeischauer der Zwischenseite,

ich hoffe, ihr seid gestern auch gut ins neue Jahr gekommen und liegt gerade noch verkatert irgendwo in der Gegend rum.
2016 – puh! Es wird ein anstrengendes Jahr, fürchte ich, aber auch eines des Umbruchs.
Jedenfalls für mich.
Direkt am Montag geht es in die zweite Runde Probe-Examen.
Im März dann die richtige, die ernste Runde Staatsexamen. Sieben Klausuren in zwei Wochen.
Natürlich habe ich wie alle normalen Menschen auch ein bisschen Schiss davor, es nicht zu packen.
Aber darüber denke ich besser nicht zu lange nach.
Bestenfalls bin ich also in diesem Jahr fertig. So richtig. Nach zehn Jahren Ausbildung könnte ich fertig sein.
Also Jahr des Umbruchs. Spannende Zeiten eigentlich.
Ich wünsche mir ein gutes 2016 und euch natürlich auch, sowieso!
Ich freue mich, wenn ihr hin und wieder auch hier mal vorbeischaut.
Trotz allem steht das Freizeitleben ja nicht still, denke ich.
Danke für eure Treue im letzten Jahr! Auf ein neues…

Frohes neues Jahr!

Silvester

Mit Dinner for One.
Mit Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker.
Mit Bleigießen.
Mit gemeinsam essen.
Bei P. und M.
Dieses Jahr mal ruhig.
Mit Wunderkerzen.
Böller haben nur die anderen.
Neukölln – immer wieder ein Event.
Ein dicker Mann kommt nur alle paar Minuten auf seinen Balkon, um Böller aus seiner Böllerpistole zu schießen. Dann geht er wieder rein. Da ist’s ja auch wärmer.
Wir haben Sekt. Immerhin.
Die Flasche kippt um und aus.
Wir hatten Sekt.
Wildfremde Menschen umarmen dich.
Froh’s neu’s! Ja, man, dir auch!
Mit Partyhut.
Mit Luftschlangen.
Später mit mehr Leuten.
Bei G. und S.
Mit Singstar.
Mit Tiramisu.

Euch allen ein frohes neues Jahr!

(analogue photo credits: Anna R.)

Highlichabend im Ratzeputz

Es ist zur Tradition geworden.
Nach Heiligabend kommt Highlichabend mit den Friends im Ratzeputz.
Es scheint sich rumgesprochen zu haben, dass es Weihnachten ganz gut hier ist.
Es wird Jahr zu Jahr voller hier.
Nicht mehr ganz so intim wie vor ein paar Jahren mit der Whitney Houston-Playliste.
Aber schön ist es trotzdem.
Den vollen Magen den Garaus machen – am besten mit Bier und Schnaps und Tanzbein.
Letzteres im Ritter Butzke.
Auch hier waren wir schon mal alleiner.

Euch allen frohe Weihnachten!

(photo credits: Anna R.)

City West

Weihnachtsfeier im Puro.
Ich ahnte vorher noch nicht viel von diesem Ort.
Aber wer sich ein bisschen amüsieren will, liest sich mal die Bewertungen der Lokalität auf Google durch.
Mein absoluter Liebling:

„Bauerndisco. WhiskeyCola 10€, Türsteher ist höchstens 19 und die Musik besteht aus hirnlosem Ami-HipHop und sonst nix. Die Mädels stinken ausnahmslos als wären Sie bei Douglas in den Mixed-Bitches-Topf gefallen und es laufen ziemlich viele Steroid-Consumer durch die Gegend.“

Ganz so schlimm war es dann nicht. Immerhin der Blick über die Tauentzienstraße und die Gedächtniskirche
hatte schon was für sich.

Weihnachtsmarkt

Der am Alex.
Der mit Schlittschuhbahn und Weihnachtsmann in der Kutsche am Himmel.
Der mit Riesenrad.
Nach der Klausurbesprechung verirren wir uns hierher.
Ein paar Referendariatsfreunde und ich.
Denn neben der Vorweihnachtszeit hat auch die Vorexamenszeit und die Lernerei begonnen.
Darauf zwei Glühwein und wir sind betäubt.

Weihnachtsbäckerei

Jep, it’s that time of year again.
Eben noch auf Malle im Mittelmeer geschwommen,
heute schon Glühwein und Plätzchenbäckerei.
Aber irgendwie muss man ja in Stimmung kommen.
In mein Plätzchensortiment geschafft haben es schwedische Lussekatter, die du am besten in deinen Glühwein dippst, quietschbunte Ausstechplätzchen, der Klassiker – Lebkuchen und
selbst gemachte Schoko-Crossies.
Tausche gegen alles andere.
Happy Nikolaus!

Playfellow.

Die Chemnitzer Band Playfellow mit dem tollen Tom am Schlagzeug haben ein neues Album („Ephraim’s House“)
und heute ein kleines Quasi-Heimspiel im Berliner Privatclub.
Auf spex gibt’s den Vorabstream.

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Sechsundzwanzig Grad.

Mitte November. In gut 4 Wochen ist Weihnachten.
Unvorstellbar. Mallorca mit T. und unserem kleinen Mietwagen.
Einmal über die Insel.
Room with a view – der erste geht aufs Meer.
Baden genau dort.
In immer wieder anderen kitschig schönen Buchten.
In immer wieder türkisfarbenen Wasser.
Keine Wolke am Himmel.
Ein fast leerer Strand.
Verliebt in Soller.
In Pollença aber auch.
Immer dann, wenn der schönste Ort doch gerade schon vor einem lag,
poppt ein noch schönerer auf.
Frische Gambas.
Ofengemüse.
Wir pflücken Orangen direkt vom Baum.
Trinken den Wein direkt vom Weingut.
Was soll dieses Examen? Ich bleib einfach hier und mach in Orangen.
You’ll find me under the next palmtree.

Gold.

Gold, goldener, am goldesten. So ist der Herbst in Berlin.
Mit dem Radl und dem besten aller D.s dort, wo der Herbst grad am schönsten ist.
Hier.

Novemberbesuch.

J. und L. aus Finnland und G. aus Hannover zu Besuch in Berlin. Reunion in klein und Schwelgen in Brüsseler Zeiten. Im noch ganz goldenen Herbst. Trotz November.
Draußen kann man noch frühstücken. Und übers Tempelhofer Feld spazieren.
Das geht ganz prima.


Photo credits 1&2: J.

U.S. Girls.

Im Monarch.
Ich weiß nicht, aber irgendwie sprang der Funke der nach wie vor großartigen Platte
persönlich und in live nicht so über… Nun ja.

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Catlab im Kaffee Burger

Stolz uff meene Boys.
Catural und das Catlab again im Kaffee Burger. Nächstes Mal bist du aber auch dabei!

Flicken!

Es gibt einen neuen Fahrradflohmarkt in Kreuzberg. Flicken!
Fahrräder, gebraucht und neu und aufgehübscht gibt es hier.
Oder auch die erste Hilfe, wenn das alte Fahrrad einen Platten hat.
Flicken eben.
I got myself another baby! It’s gold! Wie sollte man widerstehen?

Reflektor Tapes

Eine Doku von Kahlil Joseph über keine geringere Band als Arcade Fire auf Reflektor-Tour.
Man möchte vom Kinosessel aufspringen und sofort zu einem ihrer Konzerte gebeamt werden.
So wars, ich schwör.

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Brandenburg.

Irgendwo bei Prenzlau, 25 Kilometer mit dem Rad, bergauf, bergab und wieder bergauf. Ein Kleinod umgeben von Seen, Wald und Natur.
Wir sind zu Gast bei M., einem ebenso unwirklichen Gastgeber. Ein Jazzpianist, der in seinem verwildertem Hexenhaus wohnt. Im Garten wächst alles, was das Herz begehrt. Er lädt uns ein, Salat mit ihm zu pflücken und mit ihm zu essen. Durchs Haus huschen zwei Katzenbabies. Auch über’s Klavier. Die Pilze, die M. uns schenkt, hat er selbst im Wald gesammelt.
Wir fanden „nur“ Mirabellen. Die geben eine feine Marmelade.
Ein Wochenende in Brandenburg. Da, wo es Pflaumeneis gibt und die Limo noch Brause heißt.

Rummelsbucht ohne Flamingo

Ausflug auf zwei Rädern mit T. in die Rummelsbucht.
Eigentlich wollten wir paddeln. Oder mit dem Flamingo-Tretboot fahren.
Eigentlich. Aber das Flamingoboot hat sich vor uns schon ein kleines Mädchen geschnappt.
Und ohne Flamingoboot fahr ich ja nun nicht.
Dafür gab es eine Radtour am Wasser.
Und Eis mit Butterwaffel. Was kann es Besseres geben. Höchstens ein Flamingoboot, allerhöchstens…