The Stagger Rats und In Golden Tears im Magnet.

Eine der besten Gelegenheiten, neue Musik zu entdecken, sind die Karreraklub-Konzerte.
Für nicht mehr als 6 Euro lieferte die Reihe „Freitags bei Hilde“ heute im Magnet gleich zwei schöne Konzerte, wovon diesmal vor allem das der schottischen Band The Stagger Rats begeisterte.
Optisch entführten sie in lang vergangene Zeiten der Cowboys und Saloons, während die Stimmen von Daniel Paylor und Callum Easter locker an Indiegrößen wie Alex Taylor (Arctic Monkeys, Last Shadow Puppets) und James Skelly (The Coral) erinnerten.
Die verspielten Melodien Easters Hammondorgel verlockten zu Tänzen im Ringelreihen oder wenigstens angeregtem Fußwippen sonst notorischer Emotionsverweigerer.
Weil das Publikum ansonsten vor allem wegen der inzwischen größer werdenden „In Golden Tears“ aus Hamburg da waren, blieb Gelegenheit den Abend mit den Stagger Rats mit Bier und Zigarette an der Bar ausklingen zu lassen.
Die Vorfreude auf ein kommendes Album oder ein nächstes Konzert kann man sich derweil mit den Singles „I’m in Love„, „Fuzzy, Fuzzy“ und „See through Spider“ versüßen.